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ORY Athletik · Für Vereine und Trainer

Leistung hat Voraussetzungen. Wir machen sie sichtbar — für jeden einzelnen Spieler.

Deine Spieler geben alles. Die Frage ist, womit.

Laborwerte für den ganzen Kader — Vitamin D, Eisenstatus, Entzündungsmarker, Mineralstoffe. Eine Bestellung für den Verein, ein eigener Zugang für jeden Spieler. Jeder bekommt sein Ergebnis erklärt und weiß danach, woran er arbeiten kann.

Kadergröße nennen, Angebot bekommen Welche Werte gemessen werden →
Leerer Sportplatz im Morgenlicht
Warum das für einen Kader relevant ist

Ein Spieler kann austrainiert sein und trotzdem unter seinen Möglichkeiten spielen.

Das Training siehst du. Den Schlaf ahnst du. Was ein Spieler an Eisen, Vitamin D oder Mineralstoffen tatsächlich zur Verfügung hat, weiß niemand im Verein — und der Spieler selbst am wenigsten.

Die Zahlen dazu sind deutlicher, als die meisten erwarten.

95 von 100

Bei fast jedem war etwas

Bei einer gründlichen Eingangsuntersuchung von 558 Profifußballern hatten 95,5 Prozent mindestens einen Befund, der Behandlung oder Nachverfolgung erforderte. Der häufigste medizinische Befund war ein Vitamin-D-Mangel.

Br J Sports Med, 2016 · PMID 27012663

Jeder Zweite

Im Nachwuchs noch häufiger

Bei 11- bis 18-jährigen Ballsportlern lag ein milder Eisenmangel bei 41 Prozent der Jungen und 53 Prozent der Mädchen vor — fast immer ohne Blutarmut, also ohne dass es im Standardblutbild auffällt.

Nutrients, 2023 · PMID 36769618

Halle im Winter

Und Berlin liegt weit im Norden

Eine Meta-Analyse zu Vitamin D bei Athleten beschreibt ein erhöhtes Risiko für eine unzureichende Versorgung bei Hallensportarten und in höheren Breitengraden. Berlin liegt bei 52,5 Grad Nord.

Sports Medicine, 2015 · PMID 25277808

Das sind keine Ausreißer. Das ist der Normalfall in einem Kader, in dem niemand hinschaut.

Der Unterschied zwischen „normal“ und „gut genug für Sonntag“.

Ein Wert kann im Normbereich liegen und für einen Menschen, der viermal die Woche trainiert, trotzdem zu niedrig sein. Genau da liegt der Spielraum.

Am besten belegt ist das beim Eisen. In einer systematischen Übersichtsarbeit über 23 Studien mit 669 Sportlerinnen senkte ein Eisenmangel die Ausdauerleistung um drei bis vier Prozent. Wurde der Mangel behandelt, verbesserte sich die Leistung um zwei bis zwanzig Prozent.

Drei Prozent klingen nach wenig. Über eine Saison mit sechzig Einheiten und dreißig Spielen sind sie es nicht.

Damit hier keine falsche Erwartung entsteht: Diese Verbesserung tritt dort auf, wo tatsächlich ein Mangel bestand und ausgeglichen wurde. Bei einem Spieler mit guten Werten passiert nichts. Genau deshalb misst man vorher, statt allen dasselbe Präparat in die Hand zu drücken.

Stress und Leistung

Belastung ist nicht nur das, was auf dem Trainingsplan steht.

Ein Spieler trainiert viermal die Woche, arbeitet oder studiert daneben, schläft zu wenig und fährt sonntags drei Stunden zum Auswärtsspiel. Der Körper unterscheidet dabei nicht zwischen Trainingsreiz und Alltagsstress — beides läuft über dieselbe Achse aus Hypothalamus, Hypophyse und Nebenniere.

Deren wichtigstes Hormon ist Cortisol. Es folgt normalerweise einem klaren Tagesrhythmus: kurz nach dem Aufwachen ein deutlicher Anstieg, danach über den Tag ein Abfall. In der Literatur zu Übertraining wird beschrieben, dass sich dieser Rhythmus unter anhaltender Belastung verändern kann — bei Turnerinnen im Leistungssport war er in einer Untersuchung sogar vollständig aufgehoben.

Cortisol über den Tag — schematisch
hoch tief Aufwachen +30 Min Mittag Abend erwarteter Verlauf abgeflacht

Schematische Darstellung, keine Messwerte. Sie zeigt, warum ein einzelner Cortisolwert wenig aussagt: Entscheidend ist der Verlauf über den Tag — deshalb wird über vier Speichelproben gemessen.

Warum das für einen Trainer zählt: Cortisol ist der Grund, warum manche Spieler trotz gleichem Training schlechter wegstecken als andere.

Energie und Stoffwechsel

Cortisol stellt kurzfristig Energie bereit, indem es Speicher abbaut — Glykogen und Eiweiß. Kurzfristig ist das genau richtig. Dauerhaft erhöht arbeitet es gegen den Aufbau, den das Training eigentlich auslösen soll.

Regeneration

Erholung ist ein aktiver, hormonell gesteuerter Vorgang und findet zu großen Teilen im Schlaf statt. Das Verhältnis von aufbauenden zu abbauenden Hormonen — meist als Testosteron zu Cortisol beschrieben — wird in der Forschung als Anhaltspunkt für den Erholungszustand untersucht.

Adrenalin und Noradrenalin

Die Katecholamine steuern Antrieb, Wachheit und die Fähigkeit, kurzfristig alles abzurufen. Schon 1992 wurde eine verringerte nächtliche Ausscheidung als möglicher Hinweis auf ein Übertrainingssyndrom beschrieben.

Botenstoffe im Kopf

Antrieb, Konzentration und Schlaf hängen an Botenstoffen wie Serotonin und Dopamin. Für ihre Bildung braucht der Körper unter anderem Vitamin B6, Eisen und Magnesium — dieselben Werte, um die es weiter oben geht. Der Kreis schließt sich hier.

Was hier ehrlicherweise dazugehört

Die Datenlage zu Stresshormonen im Sport ist nicht eindeutig. Übersichtsarbeiten beschreiben, dass Cortisol- und Katecholaminwerte bei Übertraining widersprüchliche Ergebnisse liefern und sich stark mit gesunden Athleten überschneiden. Ein einzelner Wert taugt nicht als Diagnose.

Was er taugt: als Anhaltspunkt im Verlauf. Wer im August ein Tagesprofil hat und im Januar ein zweites, sieht eine Veränderung — und die sagt mehr als jeder Einzelwert. Genau deshalb messen wir über vier Speichelproben an einem Tag statt über eine Blutabnahme am Morgen.

NAD und Energie

NAD entsteht aus Nahrung. Und eine Entzündung kann diesen Weg ausbremsen.

NAD ist das Pendelfahrzeug der Zelle: Es nimmt Elektronen aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß auf, bringt sie in die Mitochondrien und steht danach wieder bereit. Jeder Schritt der Energiegewinnung läuft darüber.

Entscheidend ist, woher es kommt. Der Körper baut NAD selbst — und der Kynurenin-Weg aus der Aminosäure Tryptophan ist dafür der einzige Neubauweg, den er hat.

Dieser Weg besteht aus mehreren Enzymschritten, und jeder davon braucht Werkzeug: Vitamin B6, Vitamin B2, Eisen, Magnesium. Fehlt eines davon, stockt die Kaskade — nicht weil zu wenig Tryptophan da wäre, sondern weil der Betrieb nicht laufen kann.

Der einzige Weg, auf dem der Körper NAD selbst bildet — schematisch
Tryptophan aus der Nahrung IDO Türsteher Entzündung z. B. aus dem Darm — schaltet IDO hoch Kynurenin-Weg mehrere Enzymschritte braucht Cofaktoren Vitamin B6 · B2 · Eisen Magnesium NAD → Mitochondrien Es geht nicht darum, NAD zu schlucken. Es geht darum, ob genug Baustoff da ist — und ob eine Entzündung den Weg blockiert.

Schematische Darstellung des Prinzips, keine Messwerte. NAD selbst bieten wir nicht an — messbar sind der Weg dorthin und seine Störgrößen.

Der Türsteher heißt IDO

Am Eingang des Weges steht das Enzym IDO. Es wird durch Entzündung hochgeschaltet — genauer durch Botenstoffe des Immunsystems. Läuft im Körper eine stille Entzündung, wird mehr Tryptophan in diesen Weg gezogen, und zwar unabhängig davon, ob gerade Energie oder Serotonin gebraucht würde.

Wo Entzündung herkommt

Häufig aus dem Darm. Die Literatur beschreibt den Zusammenhang zwischen Darmentzündung, Immunaktivierung und dem Gleichgewicht zwischen Serotonin- und Kynureninbildung. Deshalb hängt ein Thema, das nach Energie klingt, oft an einem, das nach Verdauung klingt.

Warum Cofaktoren zählen

Mehr Durchsatz auf einem Weg nützt nichts, wenn die Enzyme kein Werkzeug haben. Für einen Abschnitt dieses Weges ist die Abhängigkeit von Vitamin B6 gut beschrieben — bei Mangel stauen sich Zwischenprodukte, statt dass am Ende NAD herauskommt.

Was das mit Training zu tun hat

Training verschiebt den Tryptophan-Stoffwechsel im Muskel messbar und wirkt dabei auf Energiehaushalt und Immunsystem zugleich. Der Reiz ist also da — ob der Körper ihm folgen kann, entscheiden Baustoff und Entzündungslage.

Was wir messen — und warum genau das

NAD selbst bieten wir nicht an. Messbar ist der Weg dorthin samt seiner Störgrößen, und zwar in einem Profil: Kynurenin, Kynureninsäure, 3-OH-Kynurenin und Quinolinsäure zeigen, wo der Weg steht; die IDO- und KMO-Aktivität zeigt, wie stark er gerade angetrieben wird; Neopterin zeigt, ob eine Immunaktivierung dahintersteckt. Dazu Katecholamine, Cofaktoren und Methylgruppendonatoren.

Damit lässt sich eine Frage beantworten, die sonst offen bleibt: Ist bei diesem Spieler zu wenig Baustoff da — oder zieht eine stille Entzündung den Baustoff ab? Das sind zwei verschiedene Antworten, und sie führen zu zwei verschiedenen Maßnahmen.

Was zu Präparaten ehrlicherweise dazugehört

Zu NMN bei Sportlern fanden wir in der Literaturdatenbank keine Studie. Für Nicotinamid-Ribosid beschreibt eine Arbeit von 2026 auseinanderlaufende Effekte gegenüber Training. Und eine Arbeit in Cell Metabolism 2025 zeigte im Mausmodell, dass selbst 85 Prozent weniger NAD im Muskel die Funktion nicht beeinträchtigten.

Daraus folgt nicht, dass das Thema egal wäre. Es folgt, dass die Abkürzung über die Kapsel nicht belegt ist — und dass die Fragen davor die wichtigeren sind: genug Aminosäuren, genug Cofaktoren, keine dauerhafte Entzündung.

Die Kraftwerke selbst

Mitochondrien baut man auf. Aber bauen braucht Material.

In den Mitochondrien wird aus dem, was ein Spieler isst, die Energie, mit der er spielt. Wie viele davon eine Muskelzelle hat und wie gut sie arbeiten, entscheidet mit darüber, wie lange jemand hohe Intensität hält und wie schnell er zwischen zwei Sprints wieder da ist.

Ausdauerreize lösen die Neubildung von Mitochondrien aus — einer der am besten untersuchten Anpassungsvorgänge im Sport überhaupt. Und der Verlust ist keine Theorie: In einer Längsschnittstudie an 380 Menschen wurde die mitochondriale Kapazität im Muskel direkt gemessen; wer dort niedriger lag, verlor in den folgenden Jahren stärker an körperlicher Funktion.

Aber Training allein baut nichts. Mitochondrien werden aus Material gebaut — und sie arbeiten nur mit Werkzeug.

Jeder Schritt der Energiegewinnung hängt an Cofaktoren: B-Vitamine, Eisen, Magnesium, Coenzym Q10, Aminosäuren. Fehlt eines davon, sind die Mitochondrien zwar da — sie produzieren aber weniger, als sie könnten. Der Trainingsreiz läuft ins Leere, weil das Material für die Antwort fehlt.

Dieselbe Weggabelung — schematisch
Kohlenhydrate werden zu Pyruvat ? Cofaktoren da → Citratzyklus B-Vitamine · Eisen · Magnesium · Coenzym Q10 viel Energie Cofaktor fehlt → Ausweichweg Laktat steigt, obwohl Sauerstoff da ist wenig Energie

Schematische Darstellung des Prinzips. Welche Parameter unser Säureprofil im Einzelnen enthält, klären wir vor der Bestellung mit dem Labor — wir nennen hier bewusst keine Werte, die wir nicht zugesichert haben.

Was Training tut

Ausdauerbelastung regt die Neubildung von Mitochondrien an. Deshalb ist ein gut trainierter Spieler zwischen zwei Sprints schneller wieder da als ein untrainierter — nicht wegen der besseren Willenskraft.

Was Training braucht

Der Reiz ist die Aufforderung, das Material ist die Voraussetzung. Ohne B-Vitamine, Eisen, Magnesium und Coenzym Q10 kann der Körper der Aufforderung nicht folgen. Dasselbe gilt für Aminosäuren — Mitochondrien bestehen zu großen Teilen aus Eiweiß.

Wenn Material fehlt

Dann weicht der Stoffwechsel aus: Pyruvat kommt nicht in den Citratzyklus, es entsteht Laktat statt Energie — obwohl Sauerstoff und Mitochondrien vorhanden sind. Das Verhältnis von Laktat zu Pyruvat wird in der Diagnostik genau deshalb als Hinweis auf eine Störung der Atmungskette herangezogen.

Ein belegtes Beispiel

Thiaminmangel gilt als unterschätzte Ursache einer Laktatazidose, die nicht durch Sauerstoffmangel entsteht. In einer Fallserie von elf Patienten ohne Kreislaufversagen lag das Laktat im Mittel bei 4,5 mmol/l — und besserte sich unter Thiamin. Ein fehlendes Vitamin, ein blockierter Weg, ein hoher Laktatwert.

Was das für einen Kader heißt — und was es nicht heißt

Das Beispiel oben stammt aus der Klinik, nicht aus der Umkleide. Es zeigt das Prinzip in seiner deutlichsten Form: Ein fehlender Nährstoff kann die Energiegewinnung ausbremsen, ohne dass mit Sauerstoff, Training oder Willen etwas nicht stimmt. Bei einem Spieler mit leichtem Mangel ist derselbe Vorgang schwächer ausgeprägt — und deshalb ohne Messung nicht zu erkennen.

Es gibt keinen Test, der die Leistungsfähigkeit von Mitochondrien direkt misst. Ein Profil organischer Säuren im Urin gibt Hinweise auf die Energieproduktion, den Vitaminstoffwechsel und oxidativen Stress; es stammt ursprünglich aus der Diagnostik mitochondrialer Erkrankungen. Bei gesunden Sportlern liefert es Hinweise, keine Beweise — und ist erst im Verlauf richtig zu lesen.

Wie die vier Themen zusammenhängen

Nährstoffe liefern Material und Werkzeug. NAD transportiert die Elektronen dorthin, wo sie gebraucht werden. Die Mitochondrien machen daraus Energie — aber nur, wenn beides da ist. Und Cortisol entscheidet mit, ob der Körper gerade aufbaut oder abbaut.

Deshalb ergibt es wenig Sinn, eines davon herauszugreifen. Ein Eisenwert ohne Entzündungsmarker führt in die Irre, ein Cortisolwert ohne Verlauf sagt nichts, und ein Präparat ohne gemessenen Mangel ändert nichts. Der Zusammenhang ist der Punkt — nicht der einzelne Wert.

Womit gemessen wird

Drei Profile, die aufeinander aufbauen.

Man muss nicht alles auf einmal messen. Für einen Kader beginnt es fast immer mit dem ersten Profil; die beiden anderen kommen dazu, wenn eine Frage offen bleibt.

Der Einstieg

Prevent 360

Kapillarblut, 75 Parameter. Enthält das Material: Aminogramm, Fettsäuren, Vitamin D, dazu Magnesium, Eisen, Zink und Selen — und Stressmarker. Für die meisten Spieler ist das die Standortbestimmung, mit der es losgeht.

Wenn es tiefer gehen soll

Neurotransmitter- und Tryptophan-Profil

Urin. Erfasst den Weg: Kynurenin-Pathway, über den der Körper NAD bildet, dazu Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin, GABA und Glutamat, Cofaktoren, Methylgruppendonatoren und Parameter der Mitochondrien.

Für den Energiestoffwechsel

Organische Säuren

Urin, 21 Säuren. Zeigt die Produktion: Aussagen zur mitochondrialen Energiegewinnung, zum Vitaminstoffwechsel, zur Methylierung und zu oxidativem Stress.

Welche Einzelwerte ein Profil genau enthält, klären wir vor der Bestellung mit dem Labor und schreiben es euch auf. Wir nennen hier bewusst keine Parameter, die wir nicht zugesichert haben.

Der Zeitpunkt

Im August ist es eine Zahl. Im Januar ist es eine Richtung.

Eure Saison läuft durch den ganzen Winter. Der schwerste Teil liegt mittendrin: dichte Spielfolge, Halle, kaum Tageslicht, wenig Erholung.

Bei norwegischen Olympiaathleten waren Erkrankungen — nicht Verletzungen — für 48 Prozent aller Gesundheitsprobleme verantwortlich. Pro Jahr gingen im Schnitt 40 Trainingstage bei den Frauen und 26 bei den Männern verloren.

Ein einzelner Wert im August beantwortet nicht, wohin sich ein Spieler entwickelt. Erst die zweite Messung im Winter zeigt, ob die Speicher halten. Deshalb empfehlen wir zwei Zeitpunkte, nicht einen.

Der eigentliche Nutzen

Nicht ein Befund. Sondern jemand, der ihn erklärt.

Ein PDF mit siebzehn Werten hilft einem Neunzehnjährigen nicht weiter. Deshalb endet es bei uns nicht mit dem Laborergebnis.

  • Sein eigener Zugang. Jeder Spieler hat einen Bereich, in dem seine Werte liegen — auch die vom letzten Mal, damit der Verlauf sichtbar wird.
  • Ein Gespräch dazu. Ein ORY Experte ordnet das Ergebnis ein: was auffällig ist, was normal ist für jemanden, der so viel trainiert, was sich lohnt anzugehen.
  • Ein Weg nach vorn. Wenn etwas Behandlung braucht, vermitteln wir auf Wunsch in unser Behandler-Netzwerk. Kein Test ersetzt eine ärztliche Untersuchung — aber er zeigt, wofür sich der Termin lohnt.

Für viele deiner Spieler ist das der erste Blick auf den eigenen Körper, der über „alles in Ordnung“ hinausgeht.

Zwei Menschen im Gespräch an einem Holztisch
Wie es organisiert ist

Der Verein zahlt. Der Befund geht an den Spieler. Deshalb machen alle mit.

An dieser Stelle kommt fast immer dieselbe Frage: Und was sehen wir als Verein?

Die Antwort: wer teilgenommen hat. Nicht, was dabei herauskam.

Das ist kein juristischer Kompromiss, sondern die Bedingung, unter der die Sache funktioniert. Ein Spieler, der befürchtet, dass seine Werte die Aufstellung beeinflussen, macht entweder nicht mit oder füllt das Formular nicht ehrlich aus. Beides macht das Ergebnis wertlos — für ihn und für dich.

SiehtSieht nicht
VereinTeilnahme, eine Rechnung, ab zehn Teilnehmenden eine anonyme ÜbersichtEinzelwerte, Namen, Auffälligkeiten
SpielerSeinen vollständigen Befund samt Verlauf und Einordnung—
TrainerDasselbe wie der VereinAlles Persönliche. Wenn ein Spieler mit dir sprechen will, entscheidet er das selbst

Laborwerte sind Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO. Die Einwilligung gibt der Spieler, nicht der Verein — freiwillig und jederzeit widerrufbar.

Vier Schritte. Kein Sammeltermin. Kein Trainingsausfall.

01

Gespräch

Wir klären, welche Werte für euren Kader sinnvoll sind und was es kostet. Vorher nennen wir keine Zahl, die nachher nicht stimmt.

02

Eine Bestellung

Der Verein bestellt für alle, die mitmachen wollen. Jede Person bekommt automatisch ein eigenes Kit, ein eigenes Formular und einen eigenen Zugang.

03

Proben zu Hause

Kein Termin, den ihr im Trainingsplan unterbringen müsst. Jeder macht es, wann es passt, und schickt es selbst zurück. Die Erinnerungen laufen automatisch, nicht über dich.

04

Befund und Gespräch

Jeder Spieler bekommt sein Ergebnis von einem ORY Experten erklärt. Der Verein bekommt ab zehn Teilnehmenden eine anonyme Übersicht.

Was du als Trainer trotzdem erfährst

Ab zehn Teilnehmenden bekommt der Verein eine Auswertung ohne Namen: Liegt bei mehreren Spielern derselbe Wert im Keller? Verschiebt sich zwischen August und Januar etwas im ganzen Team?

Das beantwortet keine Frage über einen Einzelnen. Aber es beantwortet, ob ihr über Verpflegung, Winterplanung oder Belastungssteuerung reden solltet — und das ist ohnehin die Ebene, auf der ein Trainer entscheidet.

Stuhlkreis in einem hellen Seminarraum
Für Trainer

Du bekommst nicht nur Werte. Du lernst, sie zu lesen.

Ein Befund nützt wenig, wenn im Verein niemand ihn einordnen kann. Deshalb arbeiten wir mit Trainern zusammen, statt nur an sie zu liefern.

  • Schulung in der ORY Akademie. Welche Werte im Sport eine Rolle spielen, wie man einen Verlauf liest, woran man erkennt, dass ein Spieler mehr braucht als eine Trainingspause. Kein Medizinstudium — das, was du im Alltag mit einem Kader brauchst.
  • Ein fester Ansprechpartner. Ein ORY Experte, den du erreichst, wenn ein Ergebnis Fragen aufwirft. Du musst nichts allein entscheiden.
  • Anzeichen früher erkennen. Was nach Formtief aussieht, hat manchmal eine andere Ursache. Du lernst, wann sich ein Blick lohnt — und wann du weiterverweisen solltest.
  • Deine Grenze bleibt deine Grenze. Du wirst kein Behandler. Du erkennst, wann jemand einen braucht. Das ist der Unterschied, und er ist wichtig.
Als Partner-Trainer anmelden → Erst Fragen klären →

Die Anmeldung läuft über unsere Seite für Fachpartner — dort sind Trainer und Coaches ausdrücklich als Zielgruppe genannt. Akademie und Experten-Netzwerk bestehen bereits; das Modul speziell für Trainer stimmen wir gerade ab.

Spieler unter 18

Gerade bei Jugendlichen finden sich Auffälligkeiten am häufigsten: Wachstum, hohe Trainingsbelastung, einsetzende Menstruation, dazu Essverhalten, das selten dem Bedarf folgt.

Bei Minderjährigen kommt zur Einwilligung des Spielers die der Sorgeberechtigten dazu. Der Befund geht an beide. Nicht an den Verein, nicht an den Trainer.

Wir sprechen das vor der ersten Bestellung durch, nicht danach.

Anfrage

Zwei Angaben reichen für den Anfang.

Sag uns, wie groß der Kader ist und in welcher Liga ihr spielt. Den Rest klären wir im Gespräch — auch, ob die Trainer-Schulung für euch infrage kommt.

Lieber direkt? 030 5527 5010 · contact@ory-berlin.de · Mo–Fr 9–17 Uhr

Häufige Fragen

Belege

Jede Zahl auf dieser Seite hat eine Quelle.

Die genannten Arbeiten beschreiben allgemeine Zusammenhänge und beziehen sich nicht auf ORY Athletik. Laborwerte und ihre Einordnung ersetzen keine ärztliche Diagnose und keine Behandlung.

  • Bei 558 Profifußballern hatten 95,5 % mindestens einen Befund, der Behandlung oder Nachverfolgung erforderte; Vitamin-D-Mangel war der häufigste medizinische Befund. Br J Sports Med, 2016 · PMID 27012663
  • Eisenmangel bei 41,1 % der Jungen und 53,2 % der Mädchen unter 11- bis 18-jährigen Ballsportlern — überwiegend ohne Blutarmut. Nutrients, 2023 · PMID 36769618
  • Vitamin-D-Unterversorgung bei Athleten: systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse; erhöhtes Risiko bei Hallensport und höheren Breitengraden. Sports Medicine, 2015 · PMID 25277808
  • Eisenmangel senkte die Ausdauerleistung um 3–4 %; nach Behandlung verbesserte sie sich um 2–20 % (23 Studien, 669 Sportlerinnen). J Sport Health Sci, 2025 · PMID 39536912
  • Erkrankungen machten 48 % aller Gesundheitsprobleme aus; im Schnitt 40 (Frauen) bzw. 26 (Männer) verlorene Trainingstage pro Jahr. Br J Sports Med, 2023 · PMID 38071511
  • Vitamin-D-Mangel war der häufigste Laborbefund bei 454 norwegischen Olympia- und Paralympics-Athleten über acht Jahre. Br J Sports Med, 2024 · PMID 38744502
  • Bei Turnerinnen im Leistungssport war der Tagesrhythmus des Speichelcortisols aufgehoben. Steroids, 2011 · PMID 21073886
  • Funktion der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse beim Übertrainingssyndrom (EROS-Studie). Sports Med Open, 2017 · PMID 29222606
  • Hormonelle Aspekte des Übertrainingssyndroms — systematische Übersichtsarbeit; beschreibt widersprüchliche Befunde bei Cortisol und Katecholaminen. Sports Med Open, 2017 · PMID 28785411
  • Verringerte nächtliche Katecholaminausscheidung als möglicher Parameter für ein Übertrainingssyndrom. Int J Sports Med, 1992 · PMID 1601559
  • Zusammenspiel von Cortisol, Testosteron und SHBG bei akuter Ausdauerbelastung. Front Endocrinol, 2019 · PMID 30820178
  • Im Mausmodell beeinträchtigte eine Senkung des NAD-Gehalts im Skelettmuskel um 85 % weder Muskelfunktion noch Belastungstoleranz. Cell Metabolism, 2025 · PMID 40311622
  • Akute Belastung steigert den NAD-Stoffwechsel menschlicher Blutzellen. 2025 · PMID 39500416
  • Nicotinamid-Ribosid und hochintensives Training zeigen auseinanderlaufende Effekte auf die epigenetische Alterung des Skelettmuskels. 2026 · PMID 42481916
  • Einfluss von Alter und Training auf mitochondriale Kapazität, Energiestoffwechsel und körperliche Funktion des Skelettmuskels. 2021 · PMID 34362885
  • Training löst die Neubildung von Mitochondrien aus. 2026 · PMID 41931252
  • Profile organischer Säuren im Urin stammen aus der Diagnostik mitochondrialer Erkrankungen. 2018 · PMID 29534959
  • Bei 380 gut funktionierenden älteren Menschen sagte eine niedrigere mitochondriale Kapazität des Muskels den späteren Verlust an Mobilität voraus (Baltimore-Längsschnittstudie). 2022 · PMID 35048491
  • Laktat-Pyruvat-Quotient als diagnostischer Hinweis auf eine Störung der Atmungskette. 2022 · PMID 34840233
  • Thiaminmangel als unterschätzte Ursache einer Laktatazidose ohne Sauerstoffmangel; Fallserie von elf Patienten, mittleres Laktat 4,5 mmol/l. 2026 · PMID 42142844
  • Der Kynureninweg ist der einzige De-novo-Weg der NAD-Bildung aus aufgenommenem Tryptophan; Zusammenhang zu mitochondrialer Funktion. 2020 · PMID 31954874
  • Entzündlich bedingte Störung des Kynureninwegs mit nachgewiesener Abhängigkeit von Vitamin B6. 2025 · PMID 40287426
  • Gleichgewicht zwischen Serotonin- und Kynureninbildung bei Immunaktivierung und Darmentzündung. 2021 · PMID 34473368
  • Mikrobielle und IDO-abhängige Tryptophanmetabolite in Verbindung mit Immunaktivierung. 2022 · PMID 36248784
  • Training verschiebt den Tryptophanstoffwechsel im Muskel und wirkt auf Energiehaushalt und Immunsystem. 2020 · PMID 32208989