Leistung hat Voraussetzungen. Wir machen sie sichtbar — für jeden einzelnen Spieler.
Deine Spieler geben alles. Die Frage ist, womit.
Laborwerte für den ganzen Kader — Vitamin D, Eisenstatus, Entzündungsmarker, Mineralstoffe. Eine Bestellung für den Verein, ein eigener Zugang für jeden Spieler. Jeder bekommt sein Ergebnis erklärt und weiß danach, woran er arbeiten kann.
Ein Spieler kann austrainiert sein und trotzdem unter seinen Möglichkeiten spielen.
Das Training siehst du. Den Schlaf ahnst du. Was ein Spieler an Eisen, Vitamin D oder Mineralstoffen tatsächlich zur Verfügung hat, weiß niemand im Verein — und der Spieler selbst am wenigsten.
Die Zahlen dazu sind deutlicher, als die meisten erwarten.
95 von 100
Bei fast jedem war etwas
Bei einer gründlichen Eingangsuntersuchung von 558 Profifußballern hatten 95,5 Prozent mindestens einen Befund, der Behandlung oder Nachverfolgung erforderte. Der häufigste medizinische Befund war ein Vitamin-D-Mangel.
Br J Sports Med, 2016 · PMID 27012663
Jeder Zweite
Im Nachwuchs noch häufiger
Bei 11- bis 18-jährigen Ballsportlern lag ein milder Eisenmangel bei 41 Prozent der Jungen und 53 Prozent der Mädchen vor — fast immer ohne Blutarmut, also ohne dass es im Standardblutbild auffällt.
Nutrients, 2023 · PMID 36769618
Halle im Winter
Und Berlin liegt weit im Norden
Eine Meta-Analyse zu Vitamin D bei Athleten beschreibt ein erhöhtes Risiko für eine unzureichende Versorgung bei Hallensportarten und in höheren Breitengraden. Berlin liegt bei 52,5 Grad Nord.
Sports Medicine, 2015 · PMID 25277808
Das sind keine Ausreißer. Das ist der Normalfall in einem Kader, in dem niemand hinschaut.
Der Unterschied zwischen „normal“ und „gut genug für Sonntag“.
Ein Wert kann im Normbereich liegen und für einen Menschen, der viermal die Woche trainiert, trotzdem zu niedrig sein. Genau da liegt der Spielraum.
Am besten belegt ist das beim Eisen. In einer systematischen Übersichtsarbeit über 23 Studien mit 669 Sportlerinnen senkte ein Eisenmangel die Ausdauerleistung um drei bis vier Prozent. Wurde der Mangel behandelt, verbesserte sich die Leistung um zwei bis zwanzig Prozent.
Drei Prozent klingen nach wenig. Über eine Saison mit sechzig Einheiten und dreißig Spielen sind sie es nicht.
Damit hier keine falsche Erwartung entsteht: Diese Verbesserung tritt dort auf, wo tatsächlich ein Mangel bestand und ausgeglichen wurde. Bei einem Spieler mit guten Werten passiert nichts. Genau deshalb misst man vorher, statt allen dasselbe Präparat in die Hand zu drücken.
Der Zeitpunkt
Im August ist es eine Zahl. Im Januar ist es eine Richtung.
Eure Saison läuft durch den ganzen Winter. Der schwerste Teil liegt mittendrin: dichte Spielfolge, Halle, kaum Tageslicht, wenig Erholung.
Bei norwegischen Olympiaathleten waren Erkrankungen — nicht Verletzungen — für 48 Prozent aller Gesundheitsprobleme verantwortlich. Pro Jahr gingen im Schnitt 40 Trainingstage bei den Frauen und 26 bei den Männern verloren.
Ein einzelner Wert im August beantwortet nicht, wohin sich ein Spieler entwickelt. Erst die zweite Messung im Winter zeigt, ob die Speicher halten. Deshalb empfehlen wir zwei Zeitpunkte, nicht einen.
Der eigentliche Nutzen
Nicht ein Befund. Sondern jemand, der ihn erklärt.
Ein PDF mit siebzehn Werten hilft einem Neunzehnjährigen nicht weiter. Deshalb endet es bei uns nicht mit dem Laborergebnis.
Sein eigener Zugang.Jeder Spieler hat einen Bereich, in dem seine Werte liegen — auch die vom letzten Mal, damit der Verlauf sichtbar wird.
Ein Gespräch dazu.Ein ORY Experte ordnet das Ergebnis ein: was auffällig ist, was normal ist für jemanden, der so viel trainiert, was sich lohnt anzugehen.
Ein Weg nach vorn.Wenn etwas Behandlung braucht, vermitteln wir auf Wunsch in unser Behandler-Netzwerk. Kein Test ersetzt eine ärztliche Untersuchung — aber er zeigt, wofür sich der Termin lohnt.
Für viele deiner Spieler ist das der erste Blick auf den eigenen Körper, der über „alles in Ordnung“ hinausgeht.
Wie es organisiert ist
Der Verein zahlt. Der Befund geht an den Spieler. Deshalb machen alle mit.
An dieser Stelle kommt fast immer dieselbe Frage: Und was sehen wir als Verein?
Die Antwort: wer teilgenommen hat. Nicht, was dabei herauskam.
Das ist kein juristischer Kompromiss, sondern die Bedingung, unter der die Sache funktioniert. Ein Spieler, der befürchtet, dass seine Werte die Aufstellung beeinflussen, macht entweder nicht mit oder füllt das Formular nicht ehrlich aus. Beides macht das Ergebnis wertlos — für ihn und für dich.
Sieht
Sieht nicht
Verein
Teilnahme, eine Rechnung, ab zehn Teilnehmenden eine anonyme Übersicht
Einzelwerte, Namen, Auffälligkeiten
Spieler
Seinen vollständigen Befund samt Verlauf und Einordnung
—
Trainer
Dasselbe wie der Verein
Alles Persönliche. Wenn ein Spieler mit dir sprechen will, entscheidet er das selbst
Laborwerte sind Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO. Die Einwilligung gibt der Spieler, nicht der Verein — freiwillig und jederzeit widerrufbar.
Vier Schritte. Kein Sammeltermin. Kein Trainingsausfall.
01
Gespräch
Wir klären, welche Werte für euren Kader sinnvoll sind und was es kostet. Vorher nennen wir keine Zahl, die nachher nicht stimmt.
02
Eine Bestellung
Der Verein bestellt für alle, die mitmachen wollen. Jede Person bekommt automatisch ein eigenes Kit, ein eigenes Formular und einen eigenen Zugang.
03
Proben zu Hause
Kein Termin, den ihr im Trainingsplan unterbringen müsst. Jeder macht es, wann es passt, und schickt es selbst zurück. Die Erinnerungen laufen automatisch, nicht über dich.
04
Befund und Gespräch
Jeder Spieler bekommt sein Ergebnis von einem ORY Experten erklärt. Der Verein bekommt ab zehn Teilnehmenden eine anonyme Übersicht.
Was du als Trainer trotzdem erfährst
Ab zehn Teilnehmenden bekommt der Verein eine Auswertung ohne Namen: Liegt bei mehreren Spielern derselbe Wert im Keller? Verschiebt sich zwischen August und Januar etwas im ganzen Team?
Das beantwortet keine Frage über einen Einzelnen. Aber es beantwortet, ob ihr über Verpflegung, Winterplanung oder Belastungssteuerung reden solltet — und das ist ohnehin die Ebene, auf der ein Trainer entscheidet.
Für Trainer
Du bekommst nicht nur Werte. Du lernst, sie zu lesen.
Ein Befund nützt wenig, wenn im Verein niemand ihn einordnen kann. Deshalb arbeiten wir mit Trainern zusammen, statt nur an sie zu liefern.
Schulung in der ORY Akademie.Welche Werte im Sport eine Rolle spielen, wie man einen Verlauf liest, woran man erkennt, dass ein Spieler mehr braucht als eine Trainingspause. Kein Medizinstudium — das, was du im Alltag mit einem Kader brauchst.
Ein fester Ansprechpartner.Ein ORY Experte, den du erreichst, wenn ein Ergebnis Fragen aufwirft. Du musst nichts allein entscheiden.
Anzeichen früher erkennen.Was nach Formtief aussieht, hat manchmal eine andere Ursache. Du lernst, wann sich ein Blick lohnt — und wann du weiterverweisen solltest.
Deine Grenze bleibt deine Grenze.Du wirst kein Behandler. Du erkennst, wann jemand einen braucht. Das ist der Unterschied, und er ist wichtig.
Inhalte, Umfang und Termine der Trainer-Schulung stimmen wir gerade ab. Trag dich unten ein, dann melden wir uns, sobald sie steht.
Spieler unter 18
Gerade bei Jugendlichen finden sich Auffälligkeiten am häufigsten: Wachstum, hohe Trainingsbelastung, einsetzende Menstruation, dazu Essverhalten, das selten dem Bedarf folgt.
Bei Minderjährigen kommt zur Einwilligung des Spielers die der Sorgeberechtigten dazu. Der Befund geht an beide. Nicht an den Verein, nicht an den Trainer.
Wir sprechen das vor der ersten Bestellung durch, nicht danach.
Anfrage
Zwei Angaben reichen für den Anfang.
Sag uns, wie groß der Kader ist und in welcher Liga ihr spielt. Den Rest klären wir im Gespräch — auch, ob die Trainer-Schulung für euch infrage kommt.
Häufige Fragen
Das hängt davon ab, welche Werte gemessen werden und wie viele mitmachen. Eine Zahl auf einer Internetseite wäre an dieser Stelle geraten und drei Wochen später falsch. Im Gespräch rechnen wir es für euren Kader durch, das dauert keine zehn Minuten.
Ihr seht, wer teilgenommen hat, und bekommt ab zehn Teilnehmenden eine anonyme Übersicht über die Gruppe. Einzelwerte, Namen und Auffälligkeiten seht ihr nicht. Das ist kein juristischer Kompromiss, sondern die Bedingung, unter der Spieler ehrlich mitmachen.
Dort, wo ein Mangel besteht und ausgeglichen wird: ja. Eine systematische Übersichtsarbeit über 23 Studien mit 669 Sportlerinnen fand bei Eisenmangel eine um drei bis vier Prozent verringerte Ausdauerleistung; nach Behandlung verbesserte sie sich um zwei bis zwanzig Prozent. Bei einem Spieler mit guten Werten passiert dagegen nichts. Genau deshalb misst man vorher, statt allen dasselbe Präparat zu geben.
Ein Routine-Check hat einen anderen Zweck und arbeitet mit anderen Referenzbereichen — er sucht Krankheit, nicht Spielraum. Das ist kein Vorwurf an Ärzte, sondern eine Frage der Fragestellung. Wenn ein Befund ärztlich abgeklärt gehört, sagen wir das und verweisen weiter.
Nein. Genau das ist der Punkt am Messen. Ohne gemessenen Mangel ist ein Nutzen nicht zu erwarten, und bei einigen Werten ist zu viel ebenso ungünstig wie zu wenig.
Dann kommt zur Einwilligung des Spielers die der Sorgeberechtigten dazu. Der Befund geht an beide, nicht an den Verein und nicht an den Trainer. Im Nachwuchs ist das der Regelfall, kein Sonderweg.
Dann macht er nicht mit. Die Teilnahme ist freiwillig und jederzeit widerrufbar, und ein Widerruf darf im Team keine sichtbare Folge haben. Wer das anders handhabt, bekommt keine ehrlichen Ergebnisse.
Eine Bestellung, ein Ansprechpartner. Die Kits gehen an die Spieler, jeder bekommt seinen eigenen Zugang, die Erinnerungen laufen automatisch und nicht über dich. Ihr müsst nichts einsammeln, nichts weiterleiten und nichts aufbewahren.
Nein. Wir liefern Laborwerte und ihre Einordnung. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose, keine Sporttauglichkeitsuntersuchung und keine Behandlung.
Belege
Jede Zahl auf dieser Seite hat eine Quelle.
Die genannten Arbeiten beschreiben allgemeine Zusammenhänge und beziehen sich nicht auf ORY Athletik. Laborwerte und ihre Einordnung ersetzen keine ärztliche Diagnose und keine Behandlung.
Bei 558 Profifußballern hatten 95,5 % mindestens einen Befund, der Behandlung oder Nachverfolgung erforderte; Vitamin-D-Mangel war der häufigste medizinische Befund. Br J Sports Med, 2016 · PMID 27012663
Eisenmangel bei 41,1 % der Jungen und 53,2 % der Mädchen unter 11- bis 18-jährigen Ballsportlern — überwiegend ohne Blutarmut. Nutrients, 2023 · PMID 36769618
Vitamin-D-Unterversorgung bei Athleten: systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse; erhöhtes Risiko bei Hallensport und höheren Breitengraden. Sports Medicine, 2015 · PMID 25277808
Eisenmangel senkte die Ausdauerleistung um 3–4 %; nach Behandlung verbesserte sie sich um 2–20 % (23 Studien, 669 Sportlerinnen). J Sport Health Sci, 2025 · PMID 39536912
Erkrankungen machten 48 % aller Gesundheitsprobleme aus; im Schnitt 40 (Frauen) bzw. 26 (Männer) verlorene Trainingstage pro Jahr. Br J Sports Med, 2023 · PMID 38071511
Vitamin-D-Mangel war der häufigste Laborbefund bei 454 norwegischen Olympia- und Paralympics-Athleten über acht Jahre. Br J Sports Med, 2024 · PMID 38744502