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ORY Athletik

Deine Leistung hat Voraussetzungen. Wir machen sie sichtbar.

Labordiagnostik für Sportlerinnen und Sportler im Hallensport — Handball, von der Kreisliga bis zur 3. Liga. Für alle, die regelmäßig trainieren und wissen wollen, woran es hakt.

Hör auf zu raten, was dir fehlt.

Vier Messungen über die Saison zeigen deinen Nährstoff- und Regenerationsstatus — und was du konkret tun kannst. Zu Hause per Test-Kit. Wenn nötig, mit Blutentnahme beim Behandler.

Saison-Check ansehen Für Trainer und Vereine →
Sportlerin beim Training in der Halle

Ein Wert allein sagt wenig. Die Veränderung sagt alles.

Im August fühlst du dich stark. Im Januar stehst du in der dichtesten Spielphase der Saison — und trainierst seit Monaten in der Halle, ohne Sonne.

Was sich in diesen Monaten in dir verändert hat, merkst du nicht am Morgen nach dem Spiel. Du merkst es daran, dass die Erholung länger dauert als früher. Dass der zweite Infekt im Winter kommt. Dass du im letzten Viertel nicht mehr da bist.

Ein einzelner Test zeigt dir einen Punkt. Erst der zweite zeigt dir die Richtung.

Ein Durchgang wiederholt sich
Vorbereitung
Messen
Umsetzen
Wettkampf
So läuft eine Saison

Vier Messpunkte. Einer davon entscheidet.

01

Vor der Saison

Das Vollbild, bevor die erste Belastungsspitze kommt. Was hier auffällt, lässt sich bis zum ersten Wettkampf ausgleichen.

02

Mitten in der Saison

Ein schmaler Kontrollsatz. Kurz, günstig — und der Moment, in dem eine Korrektur noch etwas ändert.

03

Vor der entscheidenden Phase

Der wichtigste Punkt: Saisonhöhepunkt, dichte Spielfolge, kaum Tageslicht. Hier siehst du zum ersten Mal die Differenz zur ersten Messung.

04

Nach der Saison

Die Bilanz. Was hat die Saison gekostet — und was nimmst du in die Pause mit?

Kein Termin nötig. Außer du willst mehr wissen.

1Test-Kit kommt zu dir.

Ein Tropfen Blut aus der Fingerkuppe, dazu je nach Profil eine Urin-, Stuhl- oder Speichelprobe. Du machst das zu Hause, wann es dir passt, und schickst es zurück.

2Das Labor misst.

Ausgewertet wird in einem medizinischen Fachlabor — dieselben Verfahren, die auch in der Praxis eingesetzt werden.

3Ein ORY Experte erklärt dir dein Ergebnis.

Du bekommst keine Zahlenliste, sondern eine Einordnung: was auffällt, was es bedeutet, was du tun kannst — von einem Behandler aus dem ORY Experten-Netzwerk.

Und wenn es genauer sein muss?

Manche Werte lassen sich aus einem Tropfen Blut nicht bestimmen — ein Blutbild zum Beispiel. Dafür gibt es den zweiten Weg: eine Blutentnahme bei einem Behandler in deiner Nähe. Beide Wege laufen in denselben Befund.

Du fängst mit dem Kit an. Ob eine Entnahme dazukommt, entscheidet sich danach — nicht vorher.

Wir empfehlen dir nichts, was wir nicht gemessen haben.

Im Regal stehen dreißig Dosen. Auf jeder steht, dass du sie brauchst. Die Wahrheit ist: Die meisten davon brauchst du nicht — und bei einer oder zwei fehlt dir vielleicht wirklich etwas.

Welche das sind, steht in deinen Werten. Nicht auf der Verpackung.

Nach der Messung bekommst du zwei Dinge: eine konkrete Empfehlung, was du ausgleichen solltest — und einen Ernährungsvorschlag, der zu deinem Trainings- und Spielrhythmus passt. Beides von einem Behandler, nicht von einem Rechner.

Empfohlene Präparate stehen auf der Kölner Liste. Die Liste schließt eine Verunreinigung nicht aus, sie senkt das Risiko.

Der Verein zahlt. Der Trainer sieht die Werte trotzdem nicht.

Laborwerte sind Gesundheitsdaten. Sie gehören dem Spieler — nicht der Mannschaft, nicht dem Trainer, nicht dem Verein.

Deshalb ist das bei uns getrennt: Der Verein bekommt die Rechnung. Der Spieler bekommt den Befund, über seinen eigenen Zugang. Der Trainer bekommt beides nicht.

Für Vereine und Trainer →

Wer dahintersteht

Medizinisches Fachlabor. Ausgewertet wird nicht in einem Startup-Labor, sondern dort, wo auch Ärzte und Heilpraktiker ihre Proben hinschicken.

Über 130 Laborwerte im Programm — von Nährstoffen über Hormone bis zum Darm. Wir suchen die Ursache, nicht nur das Symptom.

Ein Netzwerk aus Behandlern, die deine Werte mit dir durchgehen. Wer dort ein Profil hat, hat unsere Akademie durchlaufen.

Funktionelle Medizin, nicht Ratgeber-Wissen. Wir arbeiten seit Jahren mit denselben Verfahren für Patienten. Sportler bekommen dieselbe Sorgfalt.

Leistung

Energie entsteht in einer Kette aus Biochemie

Messen·Nährstoffe·Mitochondrien·Muskulatur·Leistung

Jedes Glied hängt am vorherigen. Laborwerte zeigen, an welchem Glied es gerade knapp wird.

Regeneration

Erholung ist ein eigener Zustand

Parasympathikus · Tiefschlaf · Regeneration Belastung · Sympathikus

Zwei Achsen, die gegeneinander laufen: Steigt die Belastung, sinkt der Anteil an Erholung — und umgekehrt. Wo der Punkt liegt, ist im Labor zugänglich.

Grundprinzip

Messen. Optimieren. Integrieren. Wieder messen.

Vier Schritte, die sich wiederholen. So gibst du deinem Körper gezielt das, was bei dir tatsächlich fehlt — statt das, was auf der Dose steht.

  1. 01

    Messen

    Ausgangswerte erheben — ein Tropfen Blut aus der Fingerkuppe, je nach Frage dazu eine Urin-, Stuhl- oder Speichelprobe. Danach steht schwarz auf weiß, wo du stehst. Statt einer Vermutung.

  2. 02

    Optimieren

    Ein Behandler geht die Werte mit dir durch und legt fest, was sich ändern soll. Zuerst über die Ernährung — und gezielt ergänzen nur dort, wo tatsächlich ein Mangel gemessen wurde.

  3. 03

    Integrieren

    Das Ganze in deinen Trainings- und Spielrhythmus einbauen. Ein Plan, den du neben Beruf, Training und Wochenende nicht durchhältst, ist keiner.

  4. 04

    Wieder messen

    Nach einigen Wochen dieselben Werte noch einmal. Erst der Vergleich zeigt, ob sich etwas bewegt hat — oder ob nachjustiert werden muss.

Und dann beginnt es von vorn.

Nicht, weil es nie aufhört — sondern weil eine Saison sich verändert und deine Werte sich mit ihr verändern. Was im August gestimmt hat, muss im Januar nicht mehr stimmen.

Leitfaden

Erst lesen. Dann entscheiden.

Wir schicken dir einen kurzen Leitfaden: welche Nährstoffe bei Hallensportarten regelmäßig knapp werden, woran du das merkst, und wann eine Messung sich lohnt. Kurz gehalten, kein Verkaufstext.

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Häufige Fragen

Wissenschaftlicher Hintergrund

Warum Nährstoffe, Mitochondrien und Belastung zusammenhängen

Die folgenden Zusammenhänge beschreiben allgemeine Physiologie und Biochemie, wie sie in der Fachliteratur untersucht werden. Sie sagen nichts über deinen persönlichen Status aus — dafür braucht es Messung und Einordnung.

Energie entsteht in den Mitochondrien

Kohlenhydrate, Fette und Proteine liefern das Ausgangsmaterial. Umgebaut in ATP — die Energieform, die Muskelzellen nutzen — wird es in den Mitochondrien. Vitamine und Mineralstoffe wirken in diesen Schritten als Kofaktoren: Eisen, Zink, Selen, Kupfer und Coenzym Q10 werden in der Literatur als notwendig für diese Umwandlung beschrieben.

Sauerstoff muss ankommen

Der oxidative Stoffwechsel, der bei längeren Belastungen und in der Erholung zwischen Sprints arbeitet, hängt am Sauerstofftransport. Übersichtsarbeiten beschreiben Eisen als zentral für Transport und Übergabe von Sauerstoff im Gewebe; ein Eisenmangel wird deshalb in Studien im Zusammenhang mit aerober Leistungsfähigkeit untersucht.

Belastung erhöht den Umsatz

Im oxidativen Stoffwechsel entstehen reaktive Sauerstoffspezies — ein normaler Teil von Training und Anpassung. Die Literatur beschreibt außerdem, dass eine über längere Zeit zu niedrige Energieverfügbarkeit mit einer unzureichenden Zufuhr von Mikronährstoffen einhergehen kann. Bei untersuchten Sportlergruppen wird Vitamin D dabei regelmäßig als knapp beschrieben.

Mehr Präparate ist nicht besser

Die Übersichtsarbeiten sind an diesem Punkt deutlich: Bei gut versorgten Sportlerinnen und Sportlern verbessert eine zusätzliche Einnahme von Mikronährstoffen die Leistung nach der Studienlage nicht, und eine sehr hohe Zufuhr kann die körperliche Anpassung an Trainingsreize störend beeinflussen. Sinnvoll wird eine Einnahme dort, wo ein Mangel festgestellt wurde — und begleitet von einem Behandler. Genau deshalb messen wir zuerst.

Regeneration läuft über die Stressachse

Training ist ein Reiz, auf den der Körper hormonell antwortet: Die Achse aus Hypothalamus, Hypophyse und Nebenniere steuert unter anderem die Cortisol-Ausschüttung über den Tag. In der Literatur zu Überlastung und Übertraining werden Veränderungen in dieser Achse sowie das Verhältnis von aufbauenden zu abbauenden Hormonen als Kennzeichen einer unvollständigen Erholung untersucht. Belastung und Erholung sind damit messbare Größen, nicht nur ein Gefühl.

Tiefschlaf, Serotonin, Melatonin

Ein großer Teil der Erholung passiert im Schlaf; Übersichtsarbeiten untersuchen Schlafmangel im Zusammenhang mit Leistung und Erholung bei Sportlern. Biochemisch führt ein Weg von der Aminosäure Tryptophan über Serotonin zu Melatonin, dem Hormon, das den Schlaf-Wach-Rhythmus mitsteuert. Für die Schritte dieses Wegs werden in der Literatur Kofaktoren wie Vitamin B6 und Magnesium beschrieben — sie sind im Labor zugänglich.

Ernährung ist individuell — auch biochemisch

Dieselbe Mahlzeit wird nicht von jedem gleich verarbeitet. Ein untersuchtes Beispiel ist der Histamin-Stoffwechsel: Histamin kommt in Lebensmitteln vor und wird im Körper über Enzyme abgebaut, unter anderem über die Diaminoxidase im Darm. Ist dieser Abbau eingeschränkt, werden Beschwerden nach histaminreichen Mahlzeiten in der Literatur damit in Verbindung gebracht. Ein Ernährungsvorschlag, der solche Wege berücksichtigt, sieht anders aus als ein Standardplan.

Quellen
  • Micronutrients and athletic performance: A review. Food and Chemical Toxicology, 2021 · PMID 34662692
  • Exploring the Relationship between Micronutrients and Athletic Performance: A Comprehensive Scientific Systematic Review. Sports (Basel), 2023 · PMID 37368559
  • Female Athlete Triad and Relative Energy Deficiency in Sport (REDs): Nutritional Management. Nutrients, 2024 · PMID 38337644
  • Kreher & Schwartz: Overtraining syndrome — a practical guide. Sports Health, 2012 · PMID 23016079
  • Fullagar et al.: Sleep and athletic performance — the effects of sleep loss on exercise performance, and physiological and cognitive responses to exercise. Sports Medicine, 2015 · PMID 25315456
  • Maintz & Novotny: Histamine and histamine intolerance. The American Journal of Clinical Nutrition, 2007 · PMID 17490952

Die genannten Arbeiten beschreiben allgemeine Zusammenhänge und beziehen sich nicht auf ORY Athletik. Laborwerte und ihre Einordnung ersetzen keine ärztliche Diagnose und keine Behandlung.