Vor der Saison
Das Vollbild, bevor die erste Belastungsspitze kommt. Was hier auffällt, lässt sich bis zum ersten Wettkampf ausgleichen.
Deine Leistung hat Voraussetzungen. Wir machen sie sichtbar.
Labordiagnostik für Sportlerinnen und Sportler im Hallensport — Handball, von der Kreisliga bis zur 3. Liga. Für alle, die regelmäßig trainieren und wissen wollen, woran es hakt.
Vier Messungen über die Saison zeigen deinen Nährstoff- und Regenerationsstatus — und was du konkret tun kannst. Zu Hause per Test-Kit. Wenn nötig, mit Blutentnahme beim Behandler.
Im August fühlst du dich stark. Im Januar stehst du in der dichtesten Spielphase der Saison — und trainierst seit Monaten in der Halle, ohne Sonne.
Was sich in diesen Monaten in dir verändert hat, merkst du nicht am Morgen nach dem Spiel. Du merkst es daran, dass die Erholung länger dauert als früher. Dass der zweite Infekt im Winter kommt. Dass du im letzten Viertel nicht mehr da bist.
Ein einzelner Test zeigt dir einen Punkt. Erst der zweite zeigt dir die Richtung.
Das Vollbild, bevor die erste Belastungsspitze kommt. Was hier auffällt, lässt sich bis zum ersten Wettkampf ausgleichen.
Ein schmaler Kontrollsatz. Kurz, günstig — und der Moment, in dem eine Korrektur noch etwas ändert.
Der wichtigste Punkt: Saisonhöhepunkt, dichte Spielfolge, kaum Tageslicht. Hier siehst du zum ersten Mal die Differenz zur ersten Messung.
Die Bilanz. Was hat die Saison gekostet — und was nimmst du in die Pause mit?
Ein Tropfen Blut aus der Fingerkuppe, dazu je nach Profil eine Urin-, Stuhl- oder Speichelprobe. Du machst das zu Hause, wann es dir passt, und schickst es zurück.
Ausgewertet wird in einem medizinischen Fachlabor — dieselben Verfahren, die auch in der Praxis eingesetzt werden.
Du bekommst keine Zahlenliste, sondern eine Einordnung: was auffällt, was es bedeutet, was du tun kannst — von einem Behandler aus dem ORY Experten-Netzwerk.
Manche Werte lassen sich aus einem Tropfen Blut nicht bestimmen — ein Blutbild zum Beispiel. Dafür gibt es den zweiten Weg: eine Blutentnahme bei einem Behandler in deiner Nähe. Beide Wege laufen in denselben Befund.
Du fängst mit dem Kit an. Ob eine Entnahme dazukommt, entscheidet sich danach — nicht vorher.
Im Regal stehen dreißig Dosen. Auf jeder steht, dass du sie brauchst. Die Wahrheit ist: Die meisten davon brauchst du nicht — und bei einer oder zwei fehlt dir vielleicht wirklich etwas.
Welche das sind, steht in deinen Werten. Nicht auf der Verpackung.
Nach der Messung bekommst du zwei Dinge: eine konkrete Empfehlung, was du ausgleichen solltest — und einen Ernährungsvorschlag, der zu deinem Trainings- und Spielrhythmus passt. Beides von einem Behandler, nicht von einem Rechner.
Empfohlene Präparate stehen auf der Kölner Liste. Die Liste schließt eine Verunreinigung nicht aus, sie senkt das Risiko.
Laborwerte sind Gesundheitsdaten. Sie gehören dem Spieler — nicht der Mannschaft, nicht dem Trainer, nicht dem Verein.
Deshalb ist das bei uns getrennt: Der Verein bekommt die Rechnung. Der Spieler bekommt den Befund, über seinen eigenen Zugang. Der Trainer bekommt beides nicht.
Für Vereine und Trainer →Medizinisches Fachlabor. Ausgewertet wird nicht in einem Startup-Labor, sondern dort, wo auch Ärzte und Heilpraktiker ihre Proben hinschicken.
Über 130 Laborwerte im Programm — von Nährstoffen über Hormone bis zum Darm. Wir suchen die Ursache, nicht nur das Symptom.
Ein Netzwerk aus Behandlern, die deine Werte mit dir durchgehen. Wer dort ein Profil hat, hat unsere Akademie durchlaufen.
Funktionelle Medizin, nicht Ratgeber-Wissen. Wir arbeiten seit Jahren mit denselben Verfahren für Patienten. Sportler bekommen dieselbe Sorgfalt.
Jedes Glied hängt am vorherigen. Laborwerte zeigen, an welchem Glied es gerade knapp wird.
Zwei Achsen, die gegeneinander laufen: Steigt die Belastung, sinkt der Anteil an Erholung — und umgekehrt. Wo der Punkt liegt, ist im Labor zugänglich.
Vier Schritte, die sich wiederholen. So gibst du deinem Körper gezielt das, was bei dir tatsächlich fehlt — statt das, was auf der Dose steht.
Ausgangswerte erheben — ein Tropfen Blut aus der Fingerkuppe, je nach Frage dazu eine Urin-, Stuhl- oder Speichelprobe. Danach steht schwarz auf weiß, wo du stehst. Statt einer Vermutung.
Ein Behandler geht die Werte mit dir durch und legt fest, was sich ändern soll. Zuerst über die Ernährung — und gezielt ergänzen nur dort, wo tatsächlich ein Mangel gemessen wurde.
Das Ganze in deinen Trainings- und Spielrhythmus einbauen. Ein Plan, den du neben Beruf, Training und Wochenende nicht durchhältst, ist keiner.
Nach einigen Wochen dieselben Werte noch einmal. Erst der Vergleich zeigt, ob sich etwas bewegt hat — oder ob nachjustiert werden muss.
Und dann beginnt es von vorn.
Nicht, weil es nie aufhört — sondern weil eine Saison sich verändert und deine Werte sich mit ihr verändern. Was im August gestimmt hat, muss im Januar nicht mehr stimmen.
Wir schicken dir einen kurzen Leitfaden: welche Nährstoffe bei Hallensportarten regelmäßig knapp werden, woran du das merkst, und wann eine Messung sich lohnt. Kurz gehalten, kein Verkaufstext.
Die folgenden Zusammenhänge beschreiben allgemeine Physiologie und Biochemie, wie sie in der Fachliteratur untersucht werden. Sie sagen nichts über deinen persönlichen Status aus — dafür braucht es Messung und Einordnung.
Kohlenhydrate, Fette und Proteine liefern das Ausgangsmaterial. Umgebaut in ATP — die Energieform, die Muskelzellen nutzen — wird es in den Mitochondrien. Vitamine und Mineralstoffe wirken in diesen Schritten als Kofaktoren: Eisen, Zink, Selen, Kupfer und Coenzym Q10 werden in der Literatur als notwendig für diese Umwandlung beschrieben.
Der oxidative Stoffwechsel, der bei längeren Belastungen und in der Erholung zwischen Sprints arbeitet, hängt am Sauerstofftransport. Übersichtsarbeiten beschreiben Eisen als zentral für Transport und Übergabe von Sauerstoff im Gewebe; ein Eisenmangel wird deshalb in Studien im Zusammenhang mit aerober Leistungsfähigkeit untersucht.
Im oxidativen Stoffwechsel entstehen reaktive Sauerstoffspezies — ein normaler Teil von Training und Anpassung. Die Literatur beschreibt außerdem, dass eine über längere Zeit zu niedrige Energieverfügbarkeit mit einer unzureichenden Zufuhr von Mikronährstoffen einhergehen kann. Bei untersuchten Sportlergruppen wird Vitamin D dabei regelmäßig als knapp beschrieben.
Die Übersichtsarbeiten sind an diesem Punkt deutlich: Bei gut versorgten Sportlerinnen und Sportlern verbessert eine zusätzliche Einnahme von Mikronährstoffen die Leistung nach der Studienlage nicht, und eine sehr hohe Zufuhr kann die körperliche Anpassung an Trainingsreize störend beeinflussen. Sinnvoll wird eine Einnahme dort, wo ein Mangel festgestellt wurde — und begleitet von einem Behandler. Genau deshalb messen wir zuerst.
Training ist ein Reiz, auf den der Körper hormonell antwortet: Die Achse aus Hypothalamus, Hypophyse und Nebenniere steuert unter anderem die Cortisol-Ausschüttung über den Tag. In der Literatur zu Überlastung und Übertraining werden Veränderungen in dieser Achse sowie das Verhältnis von aufbauenden zu abbauenden Hormonen als Kennzeichen einer unvollständigen Erholung untersucht. Belastung und Erholung sind damit messbare Größen, nicht nur ein Gefühl.
Ein großer Teil der Erholung passiert im Schlaf; Übersichtsarbeiten untersuchen Schlafmangel im Zusammenhang mit Leistung und Erholung bei Sportlern. Biochemisch führt ein Weg von der Aminosäure Tryptophan über Serotonin zu Melatonin, dem Hormon, das den Schlaf-Wach-Rhythmus mitsteuert. Für die Schritte dieses Wegs werden in der Literatur Kofaktoren wie Vitamin B6 und Magnesium beschrieben — sie sind im Labor zugänglich.
Dieselbe Mahlzeit wird nicht von jedem gleich verarbeitet. Ein untersuchtes Beispiel ist der Histamin-Stoffwechsel: Histamin kommt in Lebensmitteln vor und wird im Körper über Enzyme abgebaut, unter anderem über die Diaminoxidase im Darm. Ist dieser Abbau eingeschränkt, werden Beschwerden nach histaminreichen Mahlzeiten in der Literatur damit in Verbindung gebracht. Ein Ernährungsvorschlag, der solche Wege berücksichtigt, sieht anders aus als ein Standardplan.
Die genannten Arbeiten beschreiben allgemeine Zusammenhänge und beziehen sich nicht auf ORY Athletik. Laborwerte und ihre Einordnung ersetzen keine ärztliche Diagnose und keine Behandlung.